Hochsaison für Tiroler Brauchtum

Berge

Langsam kämpft sich das Frühlings-Grün die Berge hoch und der Schnee zieht auf die Gipfel zurück. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der sanfte Wind trägt Vogelgezwitscher durch Land und die ersten Getränke können im Freien genossen werden. Der ein oder andere wagt sich schon erwartungsvoll mit kurzer (Leder-)Hose vor die Tür und auch ein strahlendes Lächeln wird jetzt wieder häufiger getragen. Das Frühlingserwachen war für die Menschen seit jeher ein fundamentales Ereignis. Deshalb hat sich in Tirol ein besonders vielfältiges Brauchtum herausgebildet, das auch heute noch sehr lebendig ist…

 

Grasausläuten

Wenn sich der Schnee aus den Tälern zurückgezogen hat, ist zum Beispiel die Zeit gekommen das Weidegras „aufzuwecken“. Nach altem Tiroler Brauch ziehen Gruppen in ansehnlicher Tracht mit großen Kuhglocken von Hof zu Hof. Auf den Glocken wird aus Leibeskräften gebimmelt und geläutet. Bei solchem Getöse wird nicht nur das Gras hervorgelockt, sondern auch die Nachbarn aus ihren Häusern. Die danken für das Spektakel mit Schnaps für die großen und Süßigkeiten für die kleinen Grasausläuter.

 

Osterbräuche

Ostern ist eng mit dem Frühling verbunden, weshalb viele Frühlingsbräuche im „Heiligen Land Tirol“ mit dem katholischen Fest zu tun haben:

Beim Palmsonntags-Umzug wird eine Jesusfigur, die auf einem Esel reitet, auf einem Holzkarren durch die Gemeinde gezogen. Mädchen tragen Sträuße aus Weidenkätzchen und Buchsbaum, die mit bunten Schleifen und kleinen Brezen verziert sind. Die Buben des Dorfes tragen Palmstangen, die genauso geschmückt sind. Die längsten Palmstangen sind vielerorts so hoch wie die Kirche selbst.

Ratschen statt Glocken hört  man von Gründonnerstag bis zur Osternacht. An diesen Tagen wird das Glockengeläut des Kirchturms durch das laute Rattern von Holzratschen ersetzt. Zu den Andachtsstunden ziehen Kindergruppen damit durch das Dorf und verbreiten die charakteristische Klackermelodie. Mancherorts wird auch vom Kirchturm herab geratscht. Der Volksmund behauptet, die Glocken seien in dieser Zeit nach Rom gereist und kehrten erst in der Osternacht zurück.

In den Wochen vor Ostern laden zahlreiche Ostermärkte zum Flanieren und Genießen ein. Musikalische Darbietungen sorgen für heitere Frühlingsatmosphäre. In den Marktständen werden Osterdekorationen aus Handwerksbetrieben feilgeboten während andere mit typisch-kulinarischen Köstlichkeiten die Gaumen verwöhnen.

 

Ein gelebter Brauch im Antonie: Gastfreundschaft!

Ganz nah an bestaunenswertem Tiroler Brauchtum, ganz nah an den aufblühenden Almwiesen und ergrünenden Bergen liegt das Bergsporthotel Antonie. Ein Brauch ist uns hier besonders wichtig: die Tiroler Gastfreundschaft.

 

Spezielle Angebote für Ihren Aufenthalt

Mehr Infos zu den Genuss-Wochen:

https://www.hotel-antonie.at/zimmer-preise/angebote/details/news/genusswochen/